Sonntag, 5. Juni 2016

Der Tag danach

Nach fast zwei Wochen Abstinenz habe ich nun endlich mal wieder Zeit für ein paar Zeilen. Die vergangenen Tage  waren leider etwas chaotisch und aus diesem Grund habe ich es leider nicht so wirklich geschafft meine Gedanken in Worte zu fassen. Meine Wochenenden sind bis Ende Juni bzw. Anfang Juli ausgebucht mit Blockveranstaltungen der Uni d.h.: Anstatt über das ganze Semester verteilt, wird der seminarbezogene Input an ein oder zwei Wochenenden vermittelt. Danach fühlt man sich total leer im Kopf, aber man hat es nach diesem Marathon dann hinter sich. Dieses Semester habe ich mich gleich für zwei dieser Veranstaltungen entschieden. Zum einen ein Photoshop-Kurs für Einsteiger, bei dem ich mich ehrlich gesagt etwas fehl am Platz fühle, aber dafür kann ich mir die ECTS-Punkte ohne viel Arbeit sichern. Den anderen Blocktermin habe ich in der mittelalterlichen Geschichte belegt, da ich keinerlei Alternativen mehr zur Auswahl hatte.

Warum ich das nun schreibe? Am Freitag konnte ich in diesem Geschichtskurs bereits mein Referat über Kaiser Sigmund als König von Ungarn halten. Natürlich war es faszinierend und für alle Beteiligten sicher wahnsinnig interessant. Es liegt jetzt hinter mir und darüber bin ich gerade so erleichtert. Es war nicht viel dran, aber irgendwie standen die letzten Tage eben nicht so auf meiner Seite. Fazit war ein Gefühlschaos mit jeglichen Stimmungen. Aber das habe ich hinter mir. Zum Glück für mein Umfeld. Es muss mal wieder sehr schlimm mit mir gewesen sein. Jetzt kann ich mich um mein Tutorial für den Photoshop-Kurs kümmern. Ich habe mich für ein 30-minütiges Tutorial über den Plastic Wrap Effekt entschieden. Mal gespannt ob diese Woche nun auf meiner Seite steht und alles einigermaßen funktioniert. 

Und weil mir gerade so zum Feien zu mute ist, möchte ich euch dieses Bild hier zeigen. Sozusagen ein Bild vom Tag danach aufgenommen und bearbeitet von meinem Lieblingsmann. Angefangen hatten wir mit mir und dem Pailletten-Shirt auf unserem Wohnzimmerboden. Da es noch zu langweilig aussah wurde rumprobiert: Gläser, Flaschen, eine Ananas, viel Konfetti und natürlich Glitzersternchen. Das Bild veränderte sich mehr und mehr. Es wurde interessanter, trashiger und es erinnerte mich in irgendeiner Weise an meine Feier zum 22. Geburtstag. Ungefähr so nur noch schlimmer muss es wohl in der Wohnung ausgesehen haben. Schließlich ist das dabei herausgekommen. Pailletten, Glitzer und Konfetti: Einfach eine gute Kombination. Laut dem Motto "Never change a winning Team". 


Mehr Bilder von meinem Mann könnt ihr auf seiner Facebookseite "Tamaki" finden. Über einen Besuch auf meiner bescheidenen "Miss-Porcelain-Seite" freue ich mich natürlich auch. :)


 


1 Kommentar :

  1. Das mit den Blockveranstaltungen hört sich sehr nervig an. Ich merke das schon an Freunden, dass an den Unis eigentlich die gleichen doofen Sachen gemacht werden wie in der Schule: alles muss immer quasi gleichzeitig stattfinden. Alles ein bisschen entzerren? Scheint auch an der Uni nicht wirklich möglich zu sein.
    Ich wünsch dir noch viel Kraft und Nerven für die nächste Zeit!

    Und dieses Foto finde ich übrigens sehr geschmackvoll. Gerade, weil es ja ein bisschen "nackig" ist und da sieht man im Internet meistens eher recht geschmacklose Beispiele dazu.

    AntwortenLöschen