Sonntag, 20. März 2016

Ich bin kein Wartetyp


Seit Mitte Februar war mein Alltag geprägt vom Warten. Warten auf Ergebnisse und auf Antworten. Ich habe mehr oder weniger geduldig auf Prüfungsergebnisse und auf Antworten auf Bewerbungsschreiben gewartet. Um das an dieser Stelle auch einmal erwähnt zu haben: Ich bin kein Wartetyp. Warten ist überhaupt nicht mein Ding. Viel zu schnell werde ich nervös. Sekunden, Minuten, Stunden und Tage zählen. Ob es einem damit leichter fällt zu warten glaube ich nicht. Aber man beschäftigt sich eben irgendwie.



Anfang März sind dann allmählich die Prüfungsergebnisse des vergangenen Semesters eingetragen worden. Alles Bestens. Nur dann kam diese eine Note von dieser einen Klausur von der ich nicht wirklich wusste, was ich davon halten sollte. Die Zwischenprüfung in Geschichte. Bestanden. Geradeso. Eine 4,0 - Meine schlechteste Note seit Jahren.

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Die letzte 4,0 erhielt ich an der Berufsoberschule. Entweder war es damals in Mathe oder in Betriebswirtschaftslehre. Das ich aber in Geschichte geradeso durchkomme beschäftigt mich dann doch etwas. Natürlich bin ich froh bestanden zu haben, aber ausgerechnet mit dieser Note... Mit einer 3 vor dem Komma wäre es vielleicht gar nicht so schlimm. Eigentlich bin ich auch davon ausgeganen nicht bestanden zu haben. Die große Überraschung war dann für mich das Gegenteil: 4,0 bestanden. Jetzt kann ich zumindest mit dem Wissen in das neue Semester starten, alle Kurse bestanden zu haben.



Mit meiner Freizeit bin ich im Moment wohl auch etwas überfordert. Ohne eine Verpflichtung zu Hause sein. Ich kann mich damit noch nicht so ganz anfreunden. Irgendwie fiebere ich schon auf den Beginn des neuen Semesters hin. Ich würde wohl eine schlechte Hausfrau abgeben. Ich brauche Ziele und Aufgaben. Scheinbar brauche ich auch Abgabetermine und Fristen. Alles was ich während des Semesters nicht so ganz leiden kann, vermisse ich jetzt. Eine Hassliebe. Eine Hassliebe, die man als eine Art Beschäftigungstherapie beschreiben könnte. Mitte April beginnt das Sommersemester. Bis dahin ist es noch ein Monat. Ein Monat, der mir doch noch irgendwie etwas Kopfzerbrechen bereitet.







1 Kommentar :

  1. Ich würde auch keine gute Hausfrau abgeben. Das hab ich noch nie. ;)
    Ähnlich wie du mag ich Warten nämlich gar nicht. Grad das Warten auf Prüfungsergebnisse ist schrecklich... ich kann mich noch gut an die Zeit nach den Abiprüfungen erinnern. Ich hab es gehasst. ^^

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