Sonntag, 3. Januar 2016

Goodbye 2015 and hello 2016

Blazer, Jeans: New Yorker - Schuhe: Anna Field - Shirt, Gürtel, Hut, Tasche: Vintage
 
Der Abschluss eines Jahres und der damit einhergehende Beginn eines neuen Jahres ist für die einen etwas ganz besonderes, für die anderen eher eine nervige gesellschaftliche Erscheinung. Damit einhergehend kommen auch die guten Vorsätze für das neue Jahr immer wieder zum Vorschein. Immer und überall bekommt man sie zu hören. Vorsätze, Vorhaben und Unternehmungen, die jetzt im neuen und besseren Jahr erfüllt und eingehalten werden sollen. Was man im alten Jahr nicht geschafft hat, weil man einfach keine Zeit hatte ins Fitnessstudio zu gehen oder weil man dann bei all den wundervollen Versuchungen nicht wiederstehen konnte... weil eben halt. Aber jetzt, nachdem man das alte und scheinbar so schreckliche Jahr hinter sich gelassen hat, bietet das neue Jahr natürlich die Gelegenheit all diese nicht-eingelösten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Scheinbar hat so ziemlich jeder eine Gute-Vorsätze-Gedanken-Schublade im Kopf, die dann immer pünktlich zu Silvester geöffnet und durchgewühlt wird, damit man dann die passenden Vorsätze für das neue Jahr herauskramt, um sie dann rechtzeitig im Februar wieder sicher und wohlbehalten in der hintersten Ecke zu verstauen und zu vergessen.




Ich gehe ohne solche Vorsätze in das neue Jahr. Warum denn auch? Nur weil sich nun eine der Ziffern in der Jahreszahl geändert hat, heißt das doch nicht, dass ich jetzt ein völlig anderer Mensch sein muss.Vielleicht nimmt man sich hier und da mal etwas vor: Sich öfter bei Oma, Mama und Co. melden, vielleicht mehr bewegen und weniger in Klamotten investieren. Das alles sind aber Vorsätze, die ich mir das ganze Jahr über vornehme und es leider dann doch nie schaffe sie in die Tat umzusetzen. Der Klassiker seit dem Studium ist sowieso dieser: Ich beginne viel viel früher zu lernen, mich um Literatur für Referate zu kümmern und parallel zu den Referaten schon meine Hausarbeiten zu schreiben. Bisher leider nie umgesetzt. Was solls - etwas Zeit habe ich ja noch um diesen Studiumsvorsatz zu verwirklichen. 



Wir haben den Jahreswechsel in einer kleinen und wundervollen Runde verbracht. Als Feiergrund stand nicht nur Silvester und Neujahr auf dem Programm sondern auch ein Hochzeitstag und ein bevorstehender Geburtstag. Jeder brachte ein paar Leckereien mit, wir tranken selbstgemachten Punsch und Eistee und spielten bis kurz vor zwölf bis auf einmal Panik ausbrach. Was darauf folgte war eiliges Gewusel, Aufteilung der Anwesenden auf die vorhandenen Autos und schnell raus ins Freie. Unser Ziel war der Uni-Berg. Normalerweise hat man von der Uni aus einen wundervollen Ausblick über die ganze Stadt. Normalerweise. An Silvester war dieser Ausblick leider nicht drinnen.


Mit wahnsinnig dichten Nebel, einer Sichtweite von vielleicht knappen 15 m und Vorfreude kamen wir oben an und sicherten uns einen Aussichtsplatz auf dem Gehsteig. Mit Robby Bubble und kleinen Sektpiccolos standen wir dort oben umgeben von Nebelschwaden und konnten die emprosteigenden Raketen erahnen. Wir stießen an, umarmten uns und stimmten ein Geburtstagslied an. Ab und an konnte man sogar die ein oder andere Rakete am Himmel sehen. 




Besser hätte der Beginn des neuen Jahres nicht sein können. Zusammen mit ein paar lieben Menschen diesen Übergang feiern und gemeinsam ein paar schöne Erinnerungen schaffen, an die man sich in einem Jahr gerne wieder erinnert. Mit diesen Zeilen wünsche ich euch ein erfolgreiches Jahr 2016. Auf das es nicht schlimmer wird als 2015, denn das war eigentlich ganz okay. Vielleicht wird 2016 sogar noch besser. Wer weiß. Steigerungen gibt es schließlich fast immer.

Mittlerweile hat es hier in Würzburg sogar mal geschneit. Ich würde sagen: Weihnachten kann kommen. Aufgrund dessen passen die Bilder wohl nicht mehr ganz zu der aktuellen Wetterlage obwohl sie gerade mal vor einer Woche aufgenommen wurden. Das Wetter hat eben seinen ganz eigenen Kopf.

 

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen