Sonntag, 27. Dezember 2015

Das weihnachtliche Fazit


15°C und Sonnenschein. Man könnte meinen es ist Frühling. Bei den Spaziergängen an den vergangenen Tagen sieht man die Knospen blühen. Sogar die ersten Blüten verströmen ihren blumigen Duft. Auch das Vogelgezwitscher ähnelt dem in Sommer. Doch an dieser Stelle  sollte erwähnt sein, dass wir Ende Dezember haben.

Mantel: h&m - Tasche: Vintage - Sonnenbrille: Bijou Brigitte (old) - Stiefel: Rieker


Das diesjährige Weihnachten ist wohl temperaturtechnisch am besten mit Ostern zu vergleichen. Statt Schnee gab es Regen und Nebel. Statt eisiger Temperaturen gab es puren Sonnenschein. Ein Weihnachten, wie ich es bisher noch nicht erlebt habe. Der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt schmeckt bei 15°C ganz anders als bei eisigen einstelligen Temperaturen auf dem Thermometer. Vielleicht hätten sich die Hüttenbesitzer auf Eiskaffee oder ähnliches spezialisieren und anstatt Maronen vielleicht eher Eiskugel verkaufen sollen. Bei diesen Temperaturen war es im Vorfeld schon ein Wunder in richtige Weihnachtsstimmung zu kommen. Da mich die Uni auch fast bis zum letzten Tag eingespannt hatte, dauerte es bis diese weihnachtliche Stimmung auch bei mir angekommen war. Pünktlich am 24. kam dann auch ich in Weihnachtsstimmung. Um die Stimmung noch komplett zu machen sollte der weihnachtstypische Plätzchenduft nicht fehlen. Mit viel Mühe knetete ich den Teig, rollte ihn aus und kreierte wundervoll-filigrane Plätzchenknöpfe. Vielleicht hätte ich es lassen sollen, denn nachdem das Blech im Ofen war und ich mich einen kurzen Moment den weiteren Teigknöpfen widmete, entwickelten diese Knöpfe im Ofen ein Eigenleben. Scheinbar hatten sie keine Lust weiterhin wie ein Knopf auszusehen. Vielmehr entschied sich der Teig für eine undefinierbare Form und ließ mich an meinen Backfertigkeiten stark zweifeln. Das Fazit meiner weihnachtsstimmigen Backaktion: Das ausprobierte Rezept werde ich wohl nie wieder ausprobieren.

Blazer: New Yorker - Kleid: Ann Christine (old) - Kette: DIY von meinem Schatz


Aber nicht nur die Temperaturen haben die letzten Tage besonders gemacht, sondern vor allem die ganzen lieben Menschen die mit einem die weihnachtlichen Stunden gemeinsam verbracht haben. Gemeinsam Zeit verbringen. Wenn man darüber nachdenkt, dann ist diese Zeit mit den Liebsten wohl mitunter das kostbarste Geschenk. Ein Geschenk was man nicht kaufen kann. Diese Erinnerungen, die man gemeinsam  schafft und die Ereignisse, die man gemeinsam erlebt, können einem nicht genommen werden. Die letzten Tage gehe ich immer noch einmal in meinem Kopf durch und bin wirklich froh über diese neuen Weihnachtserinnerungen.



Ich hoffe auch, dass euer Weihnachten ähnlich verlief wie meines. Vielleicht nicht unbedingt mit den missglückten Plätzchen. Auf Weihnachten folgt auch schon bald Silvester und das Jahr ist schon wieder vorbei. Am Donnerstag ist schon Silvester und gleichzeitig der erste Hochzeitstag von meinem Lieblingsmann und mir. Es fühlt sich für mich noch gar nicht an wie ein Jahr. Alles zog so schnell an einem vorbei. Aber so ist es anscheinend immer wieder. Das eigene Zeitgefühl stimmt eben nicht mit dem wirklichen Zeitverlauf überein.





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