Sonntag, 25. Oktober 2015

Nebel über Nebel


Die letzten Tage hatte die Sonne wohl kaum eine Chance gegen die dichte graue Wolkendecke anzukommen. Zumindest hier in Würzburg. Fast den ganzen Tag über hält sich der Nebel in der Stadt. Etwas höher gelegen kann man die Nebelschwaden im Tal beobachten. Wie sie sich durch die Straßen schlängeln, die Häuser einverlaiben und alles verschwinden lassen. Es hat irgendwie etwas faszinierendes und deprimierendes zugleich.

Bluse, Hut: New Yorker (old) - Rock: Plazza Italia - Tasche: Primark - Schuhe: Deichmann (old) - Gürtel: Vintage


Solche Tage gefallen mir am besten, wenn ich zu Hause bleiben kann. Zu Hause mit Kuschelsocken, meinem Lieblingspullover, einer schönen warmen Decke und eine vollen Kanne mit heißen Kräutertee. Doch leider waren diese Zu-Hause-Bleib-Tage die letzte Woche eher rar gesäht. Viel mehr waren es Zu-Hause-Bleib-Stündchen, denn mittlerweile hat das neue Semester angefangen. Wieder einmal ein neues Semester, das sicher wieder viele neue Überraschungen und Erkenntnisse mit sich bringen wird: Presse- und Rundfunkgeschichte, Genussmittel, Religiösität, Hamburg zwischen 1815 - 1866, verschiedene Feste und noch ein paar spezielle Vorlesungen in Geschichte. Allmählich muss ich mir auch Gedanken über meine Bachelor-Arbeit machen. Allmählich. So ganz langsam. Vielleicht. In welche Richtung das Thema gehen sollte, habe ich noch keine Ahnung. Ideen habe ich viele, allerdings wären diese Ideen noch so umfangreich, dass ich sicher fast eine Doktorarbeit darüber schreiben könnte. Jetzt heißt es auf jeden Fall erstmal: Gedanken machen.


Dieses Semester habe ich mir vorgenommen, die wenigen Stunden, die ich zu Hause in der Woche verbringen kann, produktiv zu nutzen. Produktiv sein mit viel heißen Kräutertee. Womöglich auch mit selbstgebackenen Plätzchen oder Kuchen. Das macht das Produktiv-Sein noch um einiges ertragbarer.


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