Sonntag, 4. Oktober 2015

Bella Italia am Gardasee - Desenzano und Salò

Wenn es jetzt draußen kälter wird, dann lässt man den Urlaub gerne nochmal revue passieren. Nochmal durch die Bilder schauen und sich die Erinnerungen dazu ins Gedächtnis rufen. Die Erinnerungen an die schöne Zeit, die man zusammen an einem entfernten Ort verbracht hat. So entfernt war dieser Ort in diesem Jahr vielleicht nicht. Aber dafür war es ein wirlkich wundervoller und sehr vielseitiger Ort in Bella Italia: Der Gardasee. Im wahrsten Sinne des Wortes haben wir unser Zelt in der Nähe von Sirmione aufgeschlagen. Von dort aus haben wir unsere Ausflüge unternommen: Wir sahen uns die Städte Desenzano, Salò und Sirmione an, statteten dem Gardaland einen Besuch ab und stürzten uns sogar in das Abenteuer "Zugfahrt nach Milano".

Im Südwesten des Gardasees liegt Desenzano: Die größte Stadt am Gardasee kann auf eine Geschichte zurückblicken, die zu Zeiten der Römer begonnen hatte. Als wichtiger Handelspunkt erlangte die Stadt unter venezianischer Herrschaft bedeutendes Ansehen. Noch heute finden am Ufer regelmäßig Märkte statt.







Von der Uferpromenade aus gelangt man durch einen Torbogen vorbei am Alten Hafen direkt in die Altstadt. Durchzogen von kleinen Straßen gibt es überall etwas zu entdecken: Cafés, Eisdielen, kleine Geschäfte und eine tolle Aussicht vom mittelalterlichen Castello. Von dort aus kann man auch die frühneuzeitliche Kirche Santa Maria Maddalena im Ganzen betrachten. (Nähere Infos auf Wikipedia)







Salò ist ein kleines Städtchen im Westen des Gardasees. Umrandet von Ausläufern der Alpen liegt es malerisch am blauen Wasser des Sees. Man fährt die Bergstraße hinunter ins Tal und sieht, wie der Ort langsam Gestalt annimmt. Wie auch Desenzano wurde Salò bereits zu Römerzeiten gegründet und kann auch auf eine Jahrhunderte andauernde Geschichte zurückblicken.




Entlang der Uferpromenade kann man am Wasser vorbei an den Bootsanlegern, den Eisdielen und den zahlreichen noblen Restaurants spazieren. Das Innere der Stadt ist durchzogen von kleinen Sträßchen und Gassen, die einem zu kleinen Palästen oder aber auch Sackgassen führen. Nur durch Fahradfahrer oder gelegentlich vorbeifahrende Polizeiautos wird man beim Schlendern und Entdecken gestört.







Wenn man sich dann einmal dieses Städtchen angesehen hat, kann man gar nicht glauben, dass es sogar mal die Hauptstadt Italiens war: Für knappe zwei Jahre (September 1943 - April 1945) war Salò die Hauptstadt der faschistischen "Repubblica Sociale Italiana" unter deutscher Besatzung. Grund hierfür war wohl die günstige Lage der Stadt inmitten der Berge und in der Nähe zur deutschen Staatsgrenze. (Nähere Infos auf Wikipedia)

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