Sonntag, 12. Juli 2015

Gewitterregen

Top, Short: New Yorker - Schuhe: Deichmann - Tasche, Kette: Primark - Sonnenbrille: Bijou Brigitte

Ich konnte es schon gar nicht mehr glauben, als ich das noch weitentfernte Grollen hörte. Fast im Zeitraffer konnte man den Himmel beobachten wie er allmählich mit Wolken bedeckt wurde. Dunkelgrau, schwarz, orange. Eine bunte Mischung. Dann dieses helle Leuchten. Die ganze Stadt wurde so erhellt, als wäre es gerade Mittagszeit. Endlich setzte auch der Regen ein. Die ersten Tropfen vor dem Sturm. Erst zaghaft, dann immer stärker.


Tagsüber herrschte so eine Hitze, dass ich mich so sehr über diesen Gewitterregen freute. Ich stellte mich auf dem Balkon. Jeden einzelnen Tropfen spürte ich. Endlich Abkühlung. Alle Fenster aufgerissen, damit die frische Luft die unerträgliche Hitze in der Dachgeschosswohnung vertreiben konnte. Frische Regenluft. Dieser unverwechselbare Duft von Regen. Ich liebe diesen Geruch.


Dann bekenne ich mich auch dazu: Ich liebe regen, allerdings kann ich Gewitter nicht leiden. Diese ursprüngliche Naturgewalt jagt mir immer wieder aufs Neue Angst ein. Es ist für mich faszinierend und erschreckend zu gleich. Der ganze Himmel leuchtet taghell, die Blitze kämpfen sich durch die Luft immer höher und höher und das tiefe Grollen des Donners scheint sich über Minuten hin zu erstrecken.


Zum Glück geht jedes Gewitter früher oder später wieder vorbei. Manchmal vergeht der Sturm auch viel zu schnell. Aber über diese Unterbrechung des hochtemperierten Sommers war ich wirklich sehr dankbar.




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