Sonntag, 5. Juli 2015

Einmal Motivation zum Mitnehmen


Dieser Moment, wenn man nach längerer Zeit das erste Mal wieder richtig durchatmen kann. Durchatmen nach einem arbeitsintensiven Semester. Alle Referate sind weg. Endlich mal wieder frei sein. Zumindest ein klein wenig mehr als vorher.


Dieses Gefühl ist immer wieder toll. Diese Nachreferats- und Vorhausarbeitsstimmung. Ein Gefühl wieder etwas geschafft zu haben. Wieder etwas weitergekommen zu sein. Dem Abschluss wieder etwas näher zu sein. Zumindest sagt mir das der Studienverlaufsplan. Ein Gefühl, das erleichternd und motivierend zu gleich ist. Als würde einem eine große Last abgenommen. Man fühlt sich aufeinmal so befreit und möchte gleich tausend Dinge aufeinmal machen.


Obwohl ich weiß, dass noch einiges an Arbeit vor mir liegt, bin ich wirklich froh diese erste Etappe dieses Semesters geschafft zu haben. Stressig war es wohl. Mein Umfeld könnte darüber Bücher schreiben. Fast jeder in meinem Umkreis hat das Privileg an meiner Weltuntergangsstimmung teilzuhaben. Alles wird schlecht geredet. Referate, Präsentationen, ich selbst. In diesen Momenten möchte ich dann eigentlich eine Bestätigung hören: Ja, dein Referat ist wirklich so schlecht. Genauso wie die Präsentation. Alles unverständlich. Und dann erst du?! Komischerweise möchte mir dann niemand zu stimmen. Der Versuch ein kleiner Optimist zu sein, klappt bei mir leider nur sehr selten. Meistens nehme ich wohl eher die Stellung des großen Pessimisten ein, der nur die negativen Fakten herausstellt. Aber es ist geschafft. Etwas stolz darf ich wohl auf mich sein. Und wenn ich es nur ein kleines bisschen bin. Stolz auf die bisher erbrachten Leistungen. Nicht unbedingt auf die Verbeitung dieser Weltuntergangsstimmung.

Hut, Sonnenbrille, Short: New Yorker, Bluse: Primark, Schuhe: Deichmann, Tasche: Second Hand

Die Vorlesungszeit ist auch bald vorbei. Am Freitag endlich. Wieder etwas mehr Zeit gewonnen. Dieser Zeitgewinn soll gut investiert werden. In schnelleres Arbeiten, Schreiben und Recherchieren. Damit die anstehenden Arbeiten zeitnah abgegeben werden können. Mit viel Motivation. Mit dem Ziel diese Semsterferien auch wirklich frei zu haben. Nicht durch arbeiten. Etwas mehr Zeit nehmen und den Sommer gemeinsam mit Freunden und Familie genießen.


Kommentare :

  1. Hihi vielen vielen Dank! :)
    Ich studiere zwar nicht, aber dieses Freiheitsgefühl nach einer stressigen Phase kenne ich gut! :) Toller Post!

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  2. Danke ♥ Ohja, Oliven sind so ekelig ;o

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