Montag, 22. Juni 2015

Amsterdam: Venedig des Nordens

Zurück. Heimgekehrt. Zwar etwas krank, aber wohlbehalten. Wie schnell man sich doch wieder freut nach nur ein paar Tagen in seine eigenen vier Wände zurückzukehren. Ein Zurückkehren mit vielen neuen Eindrücken von einem Land, welches ich bisher noch nicht besucht hatte.


Die erste Station unserer kleinen Reise war ein großes Abenteuerland: Der Freizeitpark Efteling. Ein liebevoll gestalteter Park mit Attraktionen für groß und klein. Die Themen reichten von 1001 Nacht über die Grimmschen Märchen bis hin zum Fliegenden Holländer. Es gab sogar noch ein altes wundervolles Karusell, welches mit einer Dampfmaschine betrieben und von einer traditionellen Orgel begleitet wurde. Gleich fühlte man sich in eine andere Zeit versetzt. Aber dieses Gefühl konnten wohl alle Attraktionen vermitteln. Man wurde in eine andere Welt entführt. In eine traumhafte Märchenwelt.





Das nächste Ziel war dann Amsterdam. Schon lange wollte ich diese Stadt schon besuchen. Endlich hatte es geklappt.
Wir haben unser Zelt auf einem Campingplatz gegenüber der Central Station aufgebaut. Von da aus hatten wir es nicht weit bis zu einer Anlegestelle für die Fähren, die direkt die Central Station anfuhren. Was uns überraschte: Die Fähren sind völlig kostenlos. 


Durch das Gebäude der Central Station gelangt man zum großen Bahnhofsplatz. Von hier aus gibt es viele Möglichkeiten die Stadt zu erkunden. Wir sind zunächst der Masse gefolgt und sind der breiten Hauptstrasse gefolgt. Die Geschäfte hier sind hauptsächlich auf Touristen ausgelegt. Die wirklich interessanten Ecken, Gassen, Staßen und Geschäfte entdeckt man erst dann, wenn man sich von der Hauptstrasse entfernt. Neben den allseitsbekannten Coffee-Shops und den gewissen Rotlicht-Etablissments gibt es noch zahlreiche kleine, individuelle und verspielte Läden. Empfehlenswert ist ein Besuch in der Bonbonerie "papabubble". Hier werden vor Ort liebevoll Bonbons in den verschiedensten Geschmacksrichtungen hergestellt. Lustigerweise kommen die Bonbonmacher aus Regensburg.




Überall die schmalen unförmig-gebauten und schiefen Häuschen. Jede einzelne Ecke wurde in der Vergangenheit ausgenutzt um Wohnraum zu schaffen. Die Straßen zwischen den Häuserblöcken sind sehr schmal, manchmal passt nicht einmal ein Auto durch. Unterbrochen werden diese Häuserwälder von Kanälen. Es hat fast etwas von Venedig. Das Venedig des Nordens.




Außerdem wird so ziemlich jede Möglichkeit genutzt, um Fahrräder anzuschließen. Jede Kette, jedes Geländer, einfach jede Ecke wird als Stellplatz für Fahrräder umfunktioniert.




Das Wetter darf man jedoch nicht unterschätzen. Wir waren froh über unsere Wintermäntel. Wir als Bayern scheinen wohl vom Wetter verwöhnt zu sein. Es war doch ab und an sehr frisch. Obwohl wir schon zu der fast wärmsten Jahreszeit gefahren sind. Die Amsterdamer sind scheinbar an das Wetter gewohnt. Während wir dick eingepackt mit Mantel und Schal durch die Gassen liefen, sind uns einige mit Shorts, Sommerkleidern und T-Shirts entgegengekommen.






Es waren wirklich schöne Tage. Allerdings sind 1 1/2 Tage für eine Stadt wie Amsterdam viel zu wenig. Wir haben uns vorgenommen auf jeden Fall noch einmal die Reise auf uns zu nehmen. Es gibt noch so viele Museen und andere sehenswerte Stationen in Amsterdam. 



Ich genieße die nächsten Tage wieder mein warmes Bett, denn die Nächte im Zelt waren schon sehr kalt. Wer kommt nur auf die blöde Idee bei solchen Temperaturen zu zelten?



1 Kommentar :

  1. Ich war bis jetzt erst einmal in Amsterdam, damals waren wir für ein paar Stunden mit der Klasse dort und hatten viel zu wenig Zeit... Ich muss unbedingt nochmal dahin und mir alles ganz genau anschauen, wir haben unsere Freizeit nämlich größtenteils im H&M verbracht... Aber wir waren auch im Madamme Toussauds und im Dungeon, wobei ch sagen muss, dass das Madamme Toussauds nicht so mein Ding war, das Dungeon war dann schon cooler und man hat auch etwas über die Geschichte der Stadt erfahren.
    Liebe Grüße :)

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