Freitag, 9. Mai 2014

Wind, Regen und Ungemütlichkeit - Zeit für eine Suppe

Das schlechte Wetter hält schon eine gefühlte Ewigkeit an und so langsam leidet auch die Gesundheit unter dem ständigen Wind und Regen.
Deswegen war heute die Zeit für eine spontane Kartoffelsuppe, damit man wieder schön von innen aufgeheizt wird :)



Für die Suppe benötigt ihr:
Kartoffeln (ca. 5 - 6 Stück von mittlerer Größe) - Ich habe auch hier wieder die israelischen "Annabell" Frühkartoffeln verwendet...Warum? Die waren gerade noch zur Hand. Natürlich würden sich für eine Suppe eher mehlig-kochende Kartoffeln eignen - Aber ich kann euch versichern, dass es auch mit den festkochenden Frühkartoffeln funktioniert und geschmeckt hat :)
Cashew-Kerne - Ich liebe Cashew-Kerne und deswegen kommen auch ein paar in meine Suppenvariante. Cashew-Kerne liefern, neben dem tollen Geschmack, auch noch Mineralstoffe wie Magnesium oder Eisen, die für die Knochen und auch den Bluthaushalt wichtig sind. In der Kombination mit den Kartoffeln kann die in den Kernen enthaltene Aminosäure Tryptophan sogar gegen Depressionen helfen - Eigentlich perfekt für so eine Jahreszeit geeignet ;)
Gemüsebrühe - Ich verwende zum Kochen immer die Alnatura Gemüsebrühe ohne Zusätze von Geschmacksverstärkern oder Hefe. Ich bin schon lange von der Brühe überzeugt, denn sie ist geschmacklich wirklich gut und es sind nur gute Zutaten enthalten.
Knoblauch - Je nachdem ob ihr Knobblauch mögt. Bei mir darf er in der Küche aufjedenfall nicht fehlen, da er den Geschmack erst richtig abrundet
Kräuter - Um die Suppe noch besser und besonderer zu machen, habe ich noch Petersilie, Liebstöckel, Rosmarin und Thymian hinzugefügt
Brot (ein oder zwei Scheiben) - In einer Suppe dürfen natürlich auch keine Croutons fehlen. Damit das Ganze auch gesund bleibt, verwendete ich hierfür Vollkornbrot
Olivenöl, Pfeffer und Wasser


Die Kartoffeln waschen und wenn nötig abbürsten, halbieren, damit sie dann beim Kochen schneller gar werden und in einen Topf mit ausreichend Wasser geben - Jetzt heißt es nur noch warten bis die Kartoffeln weichgekocht sind. Kontrollieren kann man das sehr gut mit einem Messer: Die Messerspitze wird in die Kartoffel gesteckt, bleibt sie stecken, dann sind die Kartoffeln noch nicht so weit, gleitet die Messerspitze aber leicht wieder aus der Kartoffeln, dann sind sie fertig. Bei der Suppe ist es aber nicht schlimm - sondern sogar von Vorteil - wenn die Kartoffeln zu weich sind. 
In der Zwischenzeit werden die Cashew-Kerne und der Knoblauch mit einem (Stab-)Mixer zerkleinert - Am besten gebt ihr hier schon ein bisschen Wasser dazu, denn so lässt es sich einfacher zu einer schönen cremigen Maße zerkleinern. Als nächstes 1 - 2 Esslöffel der Gemüsebrühe in einen Messbecher geben und die Brühe mit 1 Liter erwärmten Wasser aufgießen. Außerdem noch die Petersilie, den Thymian, den Rosmarin und den Liebstöckel.
Wenn die Kartoffeln weich genug sind, das Kochwasser etwas abgießen und die Kartoffeln entweder mit einem Stabmixer pürieren oder mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Ich habe leider nur einen Stabmixer zur Hand. Während dem Pürieren nach und nach die Gemüsebrühe hinzugeben, damit im Topf eine schöne, cremige Suppe entsteht. Zuletzt kommen die Kräuter und die zerkleinerten Cashew-Kerne unter weiterem Pürieren hinzu sowie ein Schuss Olivenöl.
Vor dem Anrichten noch die Brotscheiben in den Toaster geben und danach in Würfel schneiden.
Jetzt heißt es nur noch Anrichten und genießen, solange die Suppe noch heiß ist. Bei kalten, stürmischen und ungemütlichen Wetter draußen, ist eine warme Suppe für drinnen genau richtig.

Viel Spaß beim Nachkochen, 
Eure Frau Porzellan

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