Sonntag, 3. Juli 2016

Mein Würzburg: Eine kleine Liebeserklärung


Andere Städte waren schon immer irgendwie besonders. Vor allem die Großstädte. Also die richtigen großen Städte. Die Metropolen mit Hundertausenden von Menschen, welche diesen Ort als ihr zu Hause bezeichnen. Gerade diese großen Großstädte haben immer eine ganz bestimmte Anziehungskraft. Sie ziehen einen auf magische Weise an. Man hat das Gefühl, dass dort einfach alles möglich ist. Da muss einfach alles funktionieren. Das trifft jedoch im Positiven als auch (leider) im Negativen zu. Städte wie Berlin, Hamburg, Köln, München, Amsterdam, Mailand, ... Jede dieser Städte hat etwas ganz besonderes was sie ausmacht, sie einzigartig macht, sie für Menschen von außerhalb so interessant macht. Liegt es einfach nur daran, dass sie anders sind? Nicht so sind wie eben unsere Heimatstadt?



So schön die Ausflüge in diese Metropolen sind. Hinterher bin ich doch immer wieder froh in meinem Städtchen zu sein. Diesem Städtchen, welches sich auch als Großstadt bezeichnet. Würzburg: Die Residenzstadt, die Universitätsstadt, die Hauptstadt des Bezirks Unterfranken. Es gibt viele Namen für diese Stadt, die seit mehreren Jahrhunderten am Main wächst. Würzburg ist so gesehen wirklich keine riesen Stadt. Eigentlich ist alles noch recht beschaulich. Man kennt sich eben aus. Zumindest ein bisschen. Man weiß, wo es einen guten Kaffee gibt, wo man die wunderbarsten und leckersten Donuts der Stadt bekommt - Nein, ich meine nicht Dunkin Donuts -, wo es Pizza in der Größe eines Wagenrads zu kaufen gibt, wo man mal das ein oder andere ausgefallenere Teil ergattern kann oder einfach mal den Sonnenuntergang beobachten kann. Klar kann man das überall machen. Man kann sich überall nach einer gewissen Zeit auskennen und überblicken, wo was wie zu bekommen ist. Aber das ist dann eben nicht diese Stadt. Das manchmal verschlafene Örtchen am Main mit der Burg und dieser wundervollen Residenz... Dieses Gefühl, welches man in seiner Brust spürt, wenn man das Ortsschild nach längerer Zeit wieder sieht. Es ist irgendwie etwas besonderes. So etwas ganz eigenes. Immer und immer wieder freue ich mich doch zurück zu sein.

Sonnenbrille, Shirt: New Yorker - Strickjacke, Kette: h&m - Gürtel: New Yorker (old) - Schuhe: Deichmann - Hose: Zara (old)


Vielleicht liegt es daran, dass ich hier bis jetzt mein ganzes Leben verbracht habe. An so ziemlich jeder Ecke hängen Erinnerungen an früher.Vieles hat sich verändert. Noch viel mehr ist immer noch genauso wie vor 20 Jahren. Als Kind wurden die Brunnen, die Treppen und Geländer zu Spielplätzen. Die Pflastersteine mit ihrem ganz speziellen Muster waren perfekt für Hüpfspiele jeglicher Art. Hier und da wurde auf Geburtstage, Abschlüsse oder sonstige Ereignisse angestoßen. Hier bin ich in den Kindergarten und zur Schule gegangen, habe meine Ausbildung und meinen Fürherschein gemacht. Jetzt studiere ich hier auch noch. Viele aus meinem Studium kommen aus anderen Städten oder auch Bundesländern. Mich hat es bis jetzt noch nie weiter weg verschlagen. Höchstens mal zwei oder drei Wochen für einen Urlaub. Für längere Zeit habe ich diese Stadt noch nicht verlassen. Liegt es vielleicht an den Menschen? Zugegeben: Auf den ersten Blick wirkt der ein oder andere Franke vielleicht etwas schroff. Aber so ist das eben. Meistens meinen sie es dann doch immer nur gut. Es ist eben eine ganz spezielle Form der Freundlichkeit und Höflichkeit. Irgendwann gewöhnt man sich daran...



Was soll ich sagen... Auf irgendeine Art und Weise mag ich diese Stadt. Ich bekenne mich also dazu: Irgendwie liebe ich dieses Städtchen in Franken mit seinem ganz eigenen "Großstadtcharme".  
Diese Hose lag schon so lange im Schrank. Im Frühjahr hatte ich sie im Zara-Sale entdeckt, anprobiert und war im 7. Himmel. Eine Stoffhose, die wie angegossen gepasst hat. Ich musste mal nicht die Länge kürzen. Die Kombi mit dem leichte schwarzen Shirt und den beigfarbenen Schnürern enstand spontan, aber irgenwie hat es mir das Outfit angetan. Meine Interpretation eines Urban Style für eben meine kleine Großstadt.



Mit dem Outfit nehme ich an der Blogparade von Glossy Box zum Thema Urban Style teil. Noch bis zum 4. Juli kann an der Parade teilgenommen werden und mit etwas Glück besteht die Möglichkeit einen 500 €-Gutschein von Nike ID zu gewinnen.

Sonntag, 19. Juni 2016

Ran ans Werk


In letzter Zeit ist es immer wieder einmal ruhig hier geworden. Ich weiß. Und ich muss es mir leider eingestehen, dass ich mein kleines Herzstück von Blog etwas vernachlässigt habe. Grund dafür waren die letzten Wochen in denen ich versucht habe mich um die anstehenden Referate und meine Bachelorarbeit zu kümmern. Da ich doch recht viel Zeit und Energie in die Uni investiert hatte, musste die liebe Frau Porzellan etwas darunter leiden. Durch diese ganzen Gedanken und Vorhaben, die ganze Leserei und Schreiberei habe ich ein kleinwenig die Motivation und die Ideen verloren. 

Jeans: New Yorker - Schuhe, Hut, Blazer, Gürtel: New Yorker (old) - Tasche: Vintage - Bluse: upcycled



Ich werde mir für die Zukunft vornehmen wieder regelmäßiger zu schreiben - Soweit mir Ideen kommen. Also wundert euch nicht, wenn es die nächste Zeit nur ab und an mal einen Post geben wird. Ich möchte nichts halbherzig Dahingeschriebenes veröffentlichen. Das bin ich nämlich nicht. Ich möchte weiterhin hier meine Gedanken über Gott und die Welt mit euch da draußen teilen. Demnächst eben nicht mehr ganz so regelmäßig. Vielleicht hilft mir das auch für die nächsten Wochen und Monate. So langsam aber sicher geht mein Bachelorstudium dem Ende zu. Wahrhaben möchte ich es noch nicht, denn die Menschen, die ich durch mein Studium kennengelernt habe, möchte ich in meinem Leben nicht mehr missen. Wir haben oftmals die gleichen Probleme und stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Das schweißt irgendwie auf eine Art und Weise zusammen.




Die Themensuche für die Bachelorarbeit läuft auf Hochtouren. Ein Thema habe ich zwar schon gefunden, etwas eingelesen habe ich mich auch schon, aber ich kann mich noch nicht so ganz aufraffen genau jetzt richtig loszustarten. Diese Forschungsarbeit - meine erste richtige eigene Forschung - wird mich viel Zeit, Herzblut, Überwindung, Mut und Arbeit kosten. Das was vor mir liegt macht mir schon etwas Angst. Ich werde mich mit etwas befassen, mit dem ich in meinem Leben - außer der Schule - nicht so viel zu tun hatte: Religion, Glaube und Gottesdienste. Gleichzeitig freue ich mich wie nichts endlich sowas richtiges zu machen. Also so richtig was zu schreiben. Etwas von mir eben mit meinem Namen drauf. Womit ich mich dann Bachelor of Arts nennen kann. Soweit alles gut geht.




Es liegt also einiges an Arbeit vor mir. Wo ich genau anfangen soll, weiß ich noch nicht. Wie genau ich das Ganze aufziehen möchte, weiß ich auch noch nicht. Noch stehe ich am Anfang und bin noch planlos. Früher oder später finde ich mich sicher rein und kann motiviert ans Werk gehen.


Sonntag, 5. Juni 2016

Der Tag danach

Nach fast zwei Wochen Abstinenz habe ich nun endlich mal wieder Zeit für ein paar Zeilen. Die vergangenen Tage  waren leider etwas chaotisch und aus diesem Grund habe ich es leider nicht so wirklich geschafft meine Gedanken in Worte zu fassen. Meine Wochenenden sind bis Ende Juni bzw. Anfang Juli ausgebucht mit Blockveranstaltungen der Uni d.h.: Anstatt über das ganze Semester verteilt, wird der seminarbezogene Input an ein oder zwei Wochenenden vermittelt. Danach fühlt man sich total leer im Kopf, aber man hat es nach diesem Marathon dann hinter sich. Dieses Semester habe ich mich gleich für zwei dieser Veranstaltungen entschieden. Zum einen ein Photoshop-Kurs für Einsteiger, bei dem ich mich ehrlich gesagt etwas fehl am Platz fühle, aber dafür kann ich mir die ECTS-Punkte ohne viel Arbeit sichern. Den anderen Blocktermin habe ich in der mittelalterlichen Geschichte belegt, da ich keinerlei Alternativen mehr zur Auswahl hatte.

Warum ich das nun schreibe? Am Freitag konnte ich in diesem Geschichtskurs bereits mein Referat über Kaiser Sigmund als König von Ungarn halten. Natürlich war es faszinierend und für alle Beteiligten sicher wahnsinnig interessant. Es liegt jetzt hinter mir und darüber bin ich gerade so erleichtert. Es war nicht viel dran, aber irgendwie standen die letzten Tage eben nicht so auf meiner Seite. Fazit war ein Gefühlschaos mit jeglichen Stimmungen. Aber das habe ich hinter mir. Zum Glück für mein Umfeld. Es muss mal wieder sehr schlimm mit mir gewesen sein. Jetzt kann ich mich um mein Tutorial für den Photoshop-Kurs kümmern. Ich habe mich für ein 30-minütiges Tutorial über den Plastic Wrap Effekt entschieden. Mal gespannt ob diese Woche nun auf meiner Seite steht und alles einigermaßen funktioniert. 

Und weil mir gerade so zum Feien zu mute ist, möchte ich euch dieses Bild hier zeigen. Sozusagen ein Bild vom Tag danach aufgenommen und bearbeitet von meinem Lieblingsmann. Angefangen hatten wir mit mir und dem Pailletten-Shirt auf unserem Wohnzimmerboden. Da es noch zu langweilig aussah wurde rumprobiert: Gläser, Flaschen, eine Ananas, viel Konfetti und natürlich Glitzersternchen. Das Bild veränderte sich mehr und mehr. Es wurde interessanter, trashiger und es erinnerte mich in irgendeiner Weise an meine Feier zum 22. Geburtstag. Ungefähr so nur noch schlimmer muss es wohl in der Wohnung ausgesehen haben. Schließlich ist das dabei herausgekommen. Pailletten, Glitzer und Konfetti: Einfach eine gute Kombination. Laut dem Motto "Never change a winning Team". 


Mehr Bilder von meinem Mann könnt ihr auf seiner Facebookseite "Tamaki" finden. Über einen Besuch auf meiner bescheidenen "Miss-Porcelain-Seite" freue ich mich natürlich auch. :)


 


Montag, 23. Mai 2016

Von Gegenständen und Erinnerungen


In den vergangenen Wochen wurde mir selbst wiederum einiges klar. Ich habe oft nachgedacht, aber ich bin mittlerweile mehr als überzeugt. Warum sind wir immer auf der Suche nach Gegenständen und Dingen. Warum brauchen wir eigentlich immer irgendetwas handfestes? Reichen uns nicht einfach auch die Erinnerungen aus? Warum sammeln wir Gegenstände? Sollten wir nicht viel mehr Erlebnisse, Erinnerungen und Momente mit unseren Liebsten sammeln? 


Bluse, Kette: h&m - Sonnenbrille, Gürtel, Hose: New Yorker - Ballerinas: Deichmann - Tasche: Vintage

Genau das wurde mir die letzten Wochen bewusst. Vielleicht etwas spät. Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass ich zuvor die Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden nicht genutzt und genossen habe. Nein. Nur habe ich einfach gemerkt, dass Zeit wirklich das wertvollste ist was man geben kann. Vor allem wenn man nicht unbedingt viel gemeinsame Zeit hat. Ob es nun ein gemeinsamer Shoppingausflug, ein Besuch im Zoo, ein gemeinsamer Dance Aerobic-Kurs, ein Spieleabend oder auch ein Ausflug in einen Freizeitpark ist. Die gemeinsam verbrachten Stunden sind wertvoller als irgendwelche Dinge. Wir können sie zwar nicht anfassen, aber wir haben immer Zugriff darauf. Wann immer wir wollen können wir uns daran erinnern. Das wertvolle daran ist das Hinfiebern auf etwas Bestimmtes, die geteilten Emotionen und das gemeinsame Erlebnis. Macht uns das nicht gerade aus? 



Liegt es vielleicht an unserer weit zurückliegenden Vergangenheit, als die Menschen noch als Jäger und Sammler durch die Welt gezogen sind? Hat dadurch das Materielle eine größere Bedeutung? Jeder Mensch sammelt ja irgendetwas. Ob es nun Fußballsticker, Schnappgläser, Uhren oder irgendwelche anderen Alltagsgegenstände sind. Man sammelt ja mit dem Ziel irgendwann einmal die eigene Sammlung komplett zu haben. Irgendwann möchte man dann eine vollständige Sammlung haben und sagen: Es ist vollbracht. In den seltensten Fällen kommt man dann auch zu diesem Punkt, an dem man sich dann zurücklehnen kann und sich anderen Hobbys zu wenden kann. Natürlich sammel ich auch. Alles mögliche. Meistens ist es etwas zum Anfassen. Jedoch nehme ich mir für die Zukunft vor mehr Erinnerungen und Erlebnisse zu sammeln. Mehr Immaterielles. Mehr zum Nicht-Anfassen. Mehr zum Drandenken wenn es gerade mal nicht so gut läuft. Einfach mal das Materielle unterordnen und dem Immateriellen den Vorzug geben.






Sonntag, 15. Mai 2016

We're all living in Amerika...


Die heutigen Bilder sind an einem Ort in Würzburg entstanden, der ein fester Bestandteil der jüngeren Geschichte der Stadt ist. Heute gliedert sich dieses große Gelände an den Campus der Universität Würzburg an. Einige Unternehmen bauen hier ebenfalls. Es gibt ein paar Studentenwohnungen. 2018 wird auf einem großen Teil des Geländes die Landesgartenschau stattfinden. Vor einigen Jahren wäre es noch undenkbar gewesen hier einfach Fotos zu machen. Aus einem früher eher geheimen Ort, der für Außenstehende kaum zugänglich war, entwickelt sich mehr und mehr ein neuer Stadtteil.




Die Geschichte des Geländes beginnt nach dem Krieg: Die United States Army errichtete nach 1945 in Würzburg eine Garnison, die bis zum Jahr 2008 an Ort und Stelle stationiert war. Die Gründe sind wohl jedem klar: Eine solche Katastrophe wie dem 2. Weltkrieg verhindern, die Bevölkerung demokratisieren und beim Wiederaufbau helfen. Später zählte womöglich auch noch der Schutz der Bevölkerung dazu. Ob es nun die deutsche oder die amerikanische Bevölkerung war, kann man rückblickend sicher nicht mehr so genau sagen. Aber eines stand fest: Mit dem Kalten Krieg und der Teilung der Weltbevölkerung in zwei Lager, stand ja sozusagen der Feind direkt vor der Tür.

Bluse, Gürtel: Primark (old) - Kette: h&m (old) - Jeans: New Yorker - Tasche: New Yorker (old) - Hut: Second Hand - Ballerinas: Deichmann



Ein paar Erinnerungen habe ich selbst auch noch an dieses geheime Gelände. Als Kind konnte ich es gar nicht verstehen, dass dort Menschen so abgeschottet vom Rest der Stadt auf dem Berg lebten. Eine große Hauptstraße führt an dem Gelände vorbei. Was man früher nur sehen konnte war eine hohe Mauer. Dahinter lag dieses Geheimnis. Einmal im Jahr war es dann möglich hinter die Mauern zu blicken. Mit dem roten Audi meines Vaters sind wir dann am Wachposten entlang gefahren, die Ausweise wurden kontrolliert und die Soldaten, deren Sprache ich überhaupt nicht verstand, wiesen uns dann den Weg zum Parkplatz. Dann waren wir also dort: Hinter den Mauern. Was man sehen konnte waren vor allem Kasernen und Menschen in Uniformen. Auf meine Frage "Was machen wir hier?" antwortete mein Papa "Rollercoaster". Mit dem Begriff konnte ich nicht wirklich etwas anfangen, aber nachdem wir ein Stück gelaufen waren und ich die ersten Fahrgeschäfte sehen konnte, war das Wort "Rollercoaster" irgendwie selbst erklärend. Es gab viele Fahrgeschäfte, die ich bisher noch nie gesehen hatte. Das konnte sogar was heißen: Bei Jahrmärkten war ich immer vorne dran, musste jegliche Fahrgeschäfte für meine Altersklasse - und vielleicht auch einige darüber - ausprobieren. Rückblickend war es sicher ein teurer Spaß. Sorry, Papa. Was auf jeden Fall feststand: An diesem Ort gab es Eiscreme, die es sonst nirgendwo in Würzburg in normalen Geschäften zu kaufen gab. Da waren Schoko- und Keksstückchen drinnen! Die unglaublichsten Kombinationen gab es da. Nicht nur Vanille, Schokolade oder Erbeere. Heute gibt's die American Icecream in den Kühlregalen der Supermärkte. Vor ein paar Jahren war das eben noch etwas ganz besonderes.


Ich kann mich auch noch ganz genau an meinen ersten Besuch bei dem dortigen Burger King erinnern. Jeder in diesem Burgerladen sprach eine komische Sprache. Mein Papa und ich mittendrin. Ich bekam das Kindermenü. Als Spielzeug gab es etwas aus König der Löwen. Eine Handpuppe von Scar in einer Box verpackt. Irgendwo bei meinen Eltern müsste das Teil sogar noch existieren. Warum ich mich so exakt daran erinnern kann? An bestimmte Ereignisse - egal wie banal sie eben sind - erinnert man sich eben. Mc Donalds gab es zu der Zeit schon überall, aber ein Burger King war damals noch etwas besonderes. Damals. Das hört sich an, als wäre ich schon steinalt. Das müsste 1995 gewesen sein. Für mich als Kind waren diese Besuche hinter der Mauer bei den Amerikanern eben immer ein Erlebnis und ein kleiner Ausflug in eine andere Welt. 


Heute wird der Großteil des Geländes umgenutzt. Viele der Gebäude wurden saniert, renoviert und umgebaut. Es gibt einen Kindergarten für die Universitätsmitarbeiter, mehrere Verwaltungsgebäude und Erweiterungen für einige Fakultäten. Die früheren Sportplätze werden weiterhin fleißig genutzt. Bis auf das frühere Football-Feld. Das wartet zusammen mit den einwachsenden Tribünen auf seine Wiederbelebung. Auf dem zukünftigen Gelände der Landesgartenschau wird fleißig gebaut, abgerissen und umgegraben. 




Gibt es bei euch auch solche Orte der Vergangenheit, die nun wiederbelebt oder umgenutzt werden? Im Moment scheint das ja sehr aktuell zu sein. Ich freue mich darüber, dass solchen Orten bzw. Gebäuden nochmal eine zweite Chance gegeben wird. In Würzburg gibt es dazu noch ein paar Beispiele. Ein alter Brauerreikomplex wird komplett umgebaut und bietet Platz für neue, innovative und ausgefallene Ideen. Die früheren Lagerhallen der Post werden heute für Veranstaltungen genutzt und beherbergen Ateliers, Büros, eine Indoor-Minigolfanlage und eine Lasertag-Arena. auch wurde ein altes Speichergebäude am alten Hafen umgebaut und gibt heute einem Kunstmuseum Raum für die Ausstellung.

Mit meinem kleinen Ausflug in die Vergangenheit und einem kurzen Blick in die Zukunft, wünsche ich euch einen guten Wochenstart. Egal wie das Wetter nun wird. Wir werden schon das Beste daraus machen! 




Sonntag, 8. Mai 2016

Blütenliebe



Nachdem es vor ein paar Tagen doch noch einmal richtig kalt wurde und wir Ende April noch so ziemlich jede Wetterlage durchgemacht haben, könnten wir jetzt richtig Glück haben. Vielleicht haben wir endlich den kalten Winter hinter uns gelassen. Unter Umständen hat auch der April das unbeständige Wetter mit genommen und macht nun dem frühlingshaften und im Moment eher sommerlichen Mai Platz. Schon die erste Maiwoche hat uns vor allem eines gebracht: Sonne. Genau das, was wir nach diesem unbeständigen Aprilwetter brauchen.


Blazer: h&m - Gürtel, Kette: Primark - Tasche, Schuhe: New Yorker (old) - Hose, Shirt: New Yorker

Als es nochmal schneite, dicke Regentropfen vom Himmel fielen und ein unfassbar kalter Wind wehte, war ich wirklich sehr froh darüber, dass ich doch noch nicht alle Winterjacken und Schals eingemottet hatte. Obwohl ich davor schon einmal auf dem Balkon saß und mir meinen ersten Sonnenbrand geholt hatte, wollte ich die kalten Temperaturen irgendwie nicht so ganz wahrhaben. 



Umso mehr freue ich mich jetzt über die Sonne und den blauen Himmel. Zum Glück hat der stürmische Wind noch nicht alle Blüten von den Bäumen gefegt. So kann man die Frühlingsblüten noch etwas genießen. Ich liebe diese Zeit zwischendrin. Wenn alles langsam wieder blüht und das Grün der Pflanzen sich wieder zeigt. Wenn die Vögel um die Wette singen und man die dicken Jacken zu Hause lassen kann. Der bereits erwähnte Sonnenbrand gehört wohl auch zu dieser Zeit zwischen drin. Genauso wie das erste Eis. Oder aber auch die sich verbesserte Laune seiner Mitmenschen. Die Sonne und die steigenen Temperaturen sind wohl Balsam für die Seele. Zu schade, dass diese blühende und belebende Zeit nur so kurz andauert. In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Woche. Genießt die Sonne und das immer sattere werdende Grün, meine Lieben. :)
Langsam ist es dann auch Zeit die dunklen Winterfarben durch heller Farben auszutauschen. Helle Pasteltöne sind wie gemacht für den Frühling. Das schöne ist: Die pastelligen Töne kann man untereinander so wunderbar kombinieren. Es passt eigentlich immer irgendwie und was nicht passt, wird eben passend gemacht. Ich habe mich richtig gefreut die beigefarbene Hose endlich mal auszuführen. Keine schwarze oder dunkelblaue Jeans. Die leichte Stoffhose ist für diese Übergangszeit perfekt. Dazu das weite Shirt in Creme mit blumig-goldener Kette. Braune Schuhe, Tasche und Gürtel. Das erste frühlingshaftere Outfit ist fertig. Ich mag es. Etwas lockerer und leichter. Genau das Richtige, obwohl meine heißgeliebten Blumen nur dezent vorkommen.